FC8

sail2win sailing team - one design racing FC8 & X99

 

 
 

Regatta Berichte

 

X99 WM Bregenz: Rush Hour an der Luvtonne

 
 

29.10. - 04.11.  ASTRA  Marmaris Race Week

Wie schon seit Jahren machten sich auch dieses Jahr Ende Oktober einige unermüdliche Vertreter der First Class 8 Szene, ergänzt durch 2 Bekannte aus dem hohen Norden, vom Bodensee auf den Weg nach Marmaris um während der Race Week die Saison angemessen ausklingen zu lassen.
Mit Tanja, Gerd und Peter auf dem Vorschiff, Cherif am Klavier, Didé und Stefan als Trimmer, Manfred als Grinder, Joseph am Gross, Sven am Rad, Markus als Taktiker und Kuno an den Backstagen hatte sich (zumindest theoretisch) ein schlagkräftiges Team mit reichlich Erfahrung auf den wichtigen Positionen gefunden… 
Da die BLUE HORIZON dieses Jahr nicht mehr zur Verfügung stand und wir ausserdem gerne etwas schneller segeln wollten haben Markus und Sven ein schnelles Boot gesucht - und mit der ASTRA, einem alten Racer von 1991, auch gefunden - anscheinend hat das Boot vor Jahren mal am Admiral's Cup teilgenommen… und obwohl wir ihn nicht mitgechartert hatten stiess mit der ASTRA auch Joseph, der Eigner, zu uns. Der ist nicht unbedingt ein Regattasegler - wusste aber immer und überall alles besser… egal, meist hatten wir ihn gut unter Kontrolle, nur einmal hat er beinahe grösseren Schaden angerichtet.
Nach der Anreise am Freitag trafen wir uns erst zum tradtionellen Crew Essen im Pineapple, einem unserer Sponsoren für die Marmaris Race Week, und anschliessend noch kurz in der Barstrasse. 

Samstag: Training, bestes Wetter, 10 - 15 kn Wind
Am Morgen haben wir begonnen die ASTRA regattatauglich zu machen, ausser dem obligatorischen tapen, schmieren und ausräumen mussten wir in der leeren, schwarzen Carbonhöhle (ohne Kühlschrank) einen geeigneten Platz für die King Size Kühlbox mit den gekühlten Getränken suchen. Ausserdem musste aus einem grossen Berg nicht mehr ganz taufrischer Segel unsere Garderobe für die kommende Race Week ausgewählt werden – gut dass Sven vom Bodensee noch eine Genua und einen Spinnaker mitgebracht hat.
Danach gings zum freien Training aufs Wasser. Die einzelnen Crewpositionen mussten besetzt und die Abläufe aufeinander eingespielt werden, ausserdem wollten wir alle Segel kurz testen. Die ausgewählten Segel waren alle noch einigermassen gut erhalten, vom Rest unseres Sportgerätes konnte man das nicht unbedingt behaupten: die 3-Gang Hauptwinschen hatten wegen akutem Zahnausfall einige Gänge verloren und die Schoten lagen nicht wirklich gut in der Hand da sie wohl aus mehr Salz als Polyester bestanden.
das Highlight: ein Carbon Pedestal Das Genuafall dagegen dehnte sich auf einer einzigen kurzen Kreuz mehrmals um je ca. 25 cm. Auch die Verstellmöglichkeiten des Genua Barberholers waren durch fehlende Teile deutlich eingeschränkt. Die meisten Probleme konnten jedoch behoben werden. Ausserdem verfügte das Boot auch über ein absolutes Highlight: ein zentral im Cockpit angeordnetes auf einzelne Winschen umschaltbares Carbon Pedestal! Nach kurzer Gewöhnungszeit blieb eine Frage offen: wie kann man ohne so ein Ding und nur mit Winschkurbeln überhaupt segeln??? Sonntag: Training, bestes Wetter, 15 - 20 kn Wind Da die Tonnen in der Bucht von Marmaris schon gelegt waren nutzten wir diese zum Training der Tonnenmanöver. Dabei gerieten vor allem die Manöver an der Leetonne noch etwas hektisch – durch den ungewohnt hohen Speed näherten wir uns der Tonne schneller als wir das gewohnt sind. Wie viel schneller sollte im Laufe der Woche noch klar werden: wenn wir mit der ASTRA einen Lauf in ca. 2 Stunden beenden konnten benötigte eine Melges24 (und deren Speed sind wir gewohnt) für die gleiche Strecke 3 Stunden! Egal ob hoch oder runter, bei den Inshore-Bedingungen ohne Welle lief die ASTRA immer 9-10 Knoten, selten weniger - aber ohne Welle auch nicht mehr.
Am Abend fand in der Shopping Mall der Netsel Marina die Eröffnung der 16. Marmaris Race Week statt – und wir waren erstmal entsetzt: nach dem uns zugewiesenen Rating sollten wir den bekannt schnellen MAT10 pro Stunde 9 Minuten abnehmen! Es folgte eine kleine Diskussion mit der Wettfahrtleitung. Aufgrund eines ‚Eingabefehlers’ wurde anschliessend das Rating leicht korrigiert: wir sollten den MAT10 nur noch 7.26 Minuten pro Stunde abnehmen… die offene Frage bleibt ob einige 'Crews from Turkiye' defaultmässig einen 'Eingabefehler' in die andere Richtung eingeräumt bekommen .... egal - wir waren während der Woche in jedem Lauf 'First Ship Home' und haben besonders nach dem Offshore Race die leeren Duschen und die freie Platzwahl in den Restaurants als sehr angenehm empfunden.  

Sonntag: 1. Inshore Race, bestes Wetter, 10 - 15 kn Wind
Start bei der Marmaris Race WeekBei der Startvorbereitung zum 1. Inshore Race waren wir wegen unterschätztem Speed leider etwas zu früh und mussten deshalb noch einen Bremshaken einbauen. Daher hatten wir beim Start zu wenig Speed und waren erstmal eingeklemmt. Auf der 1. Kreuz konnten wir uns einigermassen freisegeln, an die Luvtonne kamen wir aber erst als dritte. Auf dem Anlieger zum Mares Hotel konnten wir auch die NORM und die SAGNAK noch überholen da wir diesen Schenkel im Gegensatz zur Konkurrenz zunächst ohne Spinnaker angegangen sind. Auf dem Weg zur Leetonne konnten wir den Vorsprung durch einen gelungenen Schlag zur Bedir Adasi ausbauen und erreichten das Ziel nach einer weiteren Runde 11 Minuten vor der MAT10 NORM. Berechnet allerdings haben wir den Sieg um 9.6 Minuten (wir hätten über die gesamte Strecke 5.4 % schneller sein müssen) verpasst – aber wie üblich haben wir auch den 2. Platz am Abend ausgiebig gefeiert...

Fortsetzung folgt!
Photos Marmaris Race Week 2005

 

18.06. - 19.06.  FC8  Sommerregatta Horn

Auch dieses Wochenende begann mit einer miserablen Wettervorhersage. Doch in Horn hat der Wettfahrtleiter seit Jahren einen guten Draht zu den Windgöttern... und so konnten wir, wenn auch mit 2 Stunden Verspätung, zu den Match Races auslaufen. Für jeden Teilnehmer standen in der Vorrunde 4 Matches bei konstanten 3 Bf. aus NE auf dem Programm. Wir konnten in der Vorrunde wie auch die 'Island Style' und die 'Carissima' alle 4 Matches für uns entscheiden. Daher war für uns schon recht früh Schluss - die anderen Teilnehmer mussten noch die Punktgleichheit im Mittelfeld auflösen und konnten den hervorragenden Fisch aus der Küche des YCHo erst später geniessen...
Am Sonntag sollte dann die Punktgleichheit unter den drei Führenden aufgelöst werden. Und das wurde recht mühsam. Wir kamen bei sehr leichtem Wind aus E am Start gut weg und kreuzten die Konkurrenz in führender Position. Danach folgte ein taktischer Fehler - wir entschieden uns die Luvtonne deutlich unter der Layline anzufahren - und fanden uns in 3. und letzter Position dort ein. Da sich aber die 'Carissima' und die 'Island Style' dort aufs heftigste beharkten war das nicht weiter schlimm. Wir konnten uns an unzählige 30er und Drachen Regatten an dieser Stelle erinnern und entschieden uns Downwind für die zu 95% bevorzugte Landseite. Das hat auch dieses Mal funktioniert, wir konnten vor der 'Island Style' und der 'Carissima' das Ziel erreichen. Und eigentlich hatten wir die als Match Race ausgeschriebene Regatta zu diesem Zeitpunkt schon gewonnen - meinten wir...
Kurze Zeit später setzte guter Wind aus NE mit 3-4 Bf. ein. Und bei diesem Wind musste man uns noch nie lange zum segeln überreden. Unser Wettfahrtleiter wollte bis 15:00 Uhr noch weitere Up & Down Wettfahrten starten um den guten Wind zu Nutzen - da waren wir sofort einverstanden.
Leider! Im ersten Up & Down kamen wir schon mit Rückstand an die Luvtonne, der Spi ging sofort hoch - und kam auch gleich wieder runter. Das Fall und der normalerweise mit Tape gesicherte Schäkel blieben allerdings oben... wir kamen ohne Spi immerhin noch als 6. ins Ziel, und Mike (kein Leichtgewicht aber unser Leichtester) musste kurz klettern. besser kann das Wetter doch gar nicht werden???
Auch im zweiten Up & Down hatten wir einige Schwierigkeiten: Vor dem Strandbad in Horn nutzten wir eine eigentlich bekannte Untiefe kurzzeitig als Parkplatz - konnten im Ziel aber einen 2. Platz verbuchen. Zu diesem Zeitpunkt war klar dass wir für einen Sieg bei dieser Regatta noch einen weiteren Lauf (Streicher) benötigten - und diesen auch gewinnen mussten. Während dieses Laufes haben wir uns vom eigentlichen Match Race Charakter dieser Regatta verabschiedet und uns die theoretisch schnellste Linie zur Luvtonne ausgedacht und sind diese dann auch gesegelt - und sind dort auch als erste angekommen. Diesen Vorsprung konnten wir dann bis ins Ziel verteidigen - wir haben also die vor einigen Stunden eigentlich schonmal gewonnene Regatta jetzt nochmal und endgültig gewonnen, wie schon öfters punktgleich vor der 'Carissima'!

Ergebnis FC8 Match Race Horn
 

26.05. - 29.05.  FC8  Deutschland Pokal Fischbach  

Der Deutschlandpokal der First Class 8 sollte unsere erste FC8 Regatta seit fast genau einem Jahr werden und entsprechend motiviert sind wir angereist.  Den für die meisten Menschen höchst erfreulichen Wetterbericht haben wir einfach ignoriert - so schwachwindig bis windstill kann es doch vor Fischbach eigentlich nicht werden! Es konnte doch. Und wir hatten vorgesorgt: Da der Segelmacher unseres Vertrauens unser Wunschsegel bereits seit zwei Jahren nicht liefern kann haben wir uns für eine zehn Jahre alte aber unbenutzte und ultraleichte Genua entschieden - zurecht. Unser Upwind Speed war überzeugend... leider konnten wir diesen nicht immer konsequent umsetzen und ins Ziel bringen. 
Trotz der nicht unbedingt seglerfreundlichen Umstände hat der Deutschlandpokal mit der Fran Crew um Nicolas Dal Ferro einen würdigen Sieger gefunden und der Wettfahrtleiter Peter Hörger konnte mit einigem Geschick vier von fünf Läufen souverän ins Ziel bringen. Aber auch den fünften Lauf werden wir nicht vergessen - immerhin konnten wir sehr lange ungestört darüber diskutieren ob wir ganz ohne Segel und nur mit der Strömung dem Ziel nicht eventuell schneller näher kommen könnten...  ein Deutschlandpokal der FC8 verdient seinen hohen Ranglistenfaktor eben nicht nur durch die Quantität der durchgeführten Wettfahrten sondern auch durch deren Qualität... 

Ergebnis Deutschland Pokal 2005

 

21.05.  FC8  Wäschtwind Cup Radolfzell  

  Bei der Steuermannsbesprechung wurde uns der Kurs des erstmals durchgeführten Wäschtwind Cups, eine Langstrecke mit Tor vor Iznang und Wendemarke vor der Reichenau, erklärt. Danach gings zum warten auf den See... Später setzte sich leichter Wind aus Ost durch und theoretisch wären wir gerne gestartet. Von einem guten Start hat uns aber ein konsequent die Wettsegelbestimmungen ignorierendes Starboot abgehalten - leider eine übliche Begleiterscheinung bei Yardstickregatten. Während noch vier weitere Konkurrenten nacheinander im Starboot einschlugen haben wir uns wieder beruhigt und entschieden uns auf der rechten Seite das Tor vor Iznang anzusteuern. Keine schlechte Wahl - hier war deutlich mehr Wind. Nach dem Tor drehte der Wind zunehmend nach rechts, daher hatten wir zuerst einen Anlieger auf Bb. - später mussten wir die Wendemarke sogar mit einem Schrick in den Schoten ansteuern. Den Rückweg ins Ziel konnten wir mit Spinnaker beginnen - später hat der weiter nach rechts drehende Wind dies wieder verhindert - kein Wunder, die Regatta heisst ja Wäschtwind Cup ...  die Ergebnisse 
 

30.04. - 01.05.  X99  Eichhorn Regatta Konstanz

  Mit reichlich Trainingsrückstand aber steifen Knochen wegen der langen Rückfahrt vom Kornati Cup sind wir am ersten Mai Wochenende in die X99 Saison am Bodensee gestartet. Leider hielt sich der Wind an die Vorhersagen und blies von gar nicht bis sehr leicht meist aus Ost.
Die Taktik fürs ganze Wochenende war einfach: wegen deutlich bevorzugter linker Seite im Lee starten, möglichst lange durchhalten, auf die Luvtonne wenden und Downwind auf derselben Seite zum Leefass... da dieses etwas zu weit im Trichter ausserhalb des Windes lag wurden hier die Karten je nach Strömung und einem hin und wieder einfallenden Windhauch neu gemischt.
Am Samstag erreichten wir mit erheblichen Problemen mit unserem Leichtwindspeed im verkürzten ersten Lauf einen 12. Platz, im zweiten Lauf konnten wir uns auf den 6. Platz steigern. Am Abend war eigentlich die traditionelle Tour durch Konstanz vorgesehen - bis wir festgestellt haben dass auch im Clubhaus ein guter und günstiger Caipirinha gemixt wird! Obwohl wir diesen mangels Zutaten später gegen Rotwein tauschen mussten hatten wir einen netten Abend...
Am Sonntag Morgen hatten wir unser Speedproblem noch nicht vergessen, daher überarbeiteten wir als erstes unseren Riggtrimm. Danach war von Wind weit und breit noch nichts zusehen - also gings zum Weisswurstfrühstück in die Hafenhallen. Zum Start des dritten Laufes waren wir gerade noch rechtzeitig zurück. Taktik wie gehabt, Speed leicht verbessert. Im Ziel konnten wir so einen 4. Platz erreichen, in der Gesamtwertung war damit leider nur Platz 6 drin.
Gewonnen hat die Pfeil II vor den an der Leetonne arg gebeutelten X-Brothers und der Equis. 

Fazit: so langsam wird klar warum viele ehemalige Segler golfen ...

das Ergebnis der Eichhorn Regatta

 

23. - 28.04.  Bavaria38  Kornati Cup

  Nach einer längeren Anfahrt mit ungewollter Besichtigung der alten Kriegsschauplätze entlang der nicht ganz richtigen Route aus dem Internet sind wir am Samstag Nachmittag in Murter angekommen und haben die Bavaria 38 und Michael Hässler, den uns von der IBN zugedachten Reporter, übernommen. Nein - danach waren wir nicht segeln! Wir hatten erstmal Hunger und gewaltig Durst - und lernten die ortsüblichen Kräuterdestillate näher kennen...

Am Sonntag war bei bestem Wetter und 4-5 Bf. Training angesagt. Dabei mussten wir feststellen dass die B38 bei 5 Bf. gerade noch Vollzeug verträgt. Und dass die Segel zwar in Ordnung waren - aber an der Kreuz doch nicht ganz die von uns eigentlich gewünschte Leistung bringen konnten. Dafür durften wir uns über Michael Hässler freuen: er kann segeln - und er passt ins Team. Damit war klar was wir uns für die nächsten Tage wünschten: Wind um 5 Bf. und möglichst nicht direkt von vorne. Am Abend fand dann die offizielle Eröffnung des Kornati Cup 2005 statt. Wir hielten uns an Fisch, Weisswein und die ortsüblichen Kräuterdestillate ...

Montag Morgen: Starkwindwarnung - und es hatte auch richtig Wind. Da die Charterunternehmen besonders am Anfang der Saison den guten Zustand ihres Materials natürlich gerne erhalten wurde Startverschiebung bekannt gegeben. Gegen Mittag flaute der Wind auf gut segelbare Bedingungen ab und die erste Etappe nach Biograd konnte gestartet werden. Bei strömendem Regen (hatten wir die Teilnahme gewonnen oder hat uns ein Bekleidungshersteller zu einem Materialtest zwangsverpflichtet???) ging es zuerst nach Luv um die Insel Sustipanac und dann bei sich stark besserndem Wetter und Wind von 2-5 Bf. etwas länger Downwind nach Biograd. Diese Bedingungen kamen uns entgegen und so konnten wir im Ziel keine andere B38 vor uns erkennen. Am Abend gab es einen ganzen Ochsen am Stück vom Grill, Rotwein und - aber sicher - wieder die ortsüblichen Kräuterdestillate...

Dienstag: erstaunlich wie sich der Ochse am Spiess vom Vortag am nächsten Morgen präsentierte - nachdem 650 hungrige Segler über ihn hergefallen waren! Seglerisch standen zwei Halbetappen nach Piskera an. Die erste Halbetappe führte uns von Biograd durch den Kornati Nationalpark zum Ziel hinter der Insel Gornja Aba. Wegen schwachem Wind, einem taktischen Fehler (Fehleinschätzung der Auswirkung von geographischen Gegebenheiten auf die Windstärke) und einem hohen Upwind Anteil war leider nur ein 3. Platz drin.
Der Start der zweiten Halbetappe fand hinter dem Leuchtturm Sestrice statt und führte uns zur Luvtonne einige Meilen im Luv dieser Insel. Der folgende Downwind Kurs zum Ziel östlich von Levrnaka wurde bei quälend schwachem Wind zur echten Geduldsprobe. Durch einen Schlag direkt an den erhitzten Felsen entlang ins Ziel konnten wir uns die zwischenzeitlich verlorene Führung in der B38 Klasse zurückerobern. Die sehr kompetente Wettfahrtleitung sah das jedoch anders und wertete uns auf dem 2. Rang - lag wohl am Rating... Danach motorten wir gemütlich zum Etappenziel Piskera. Eine wunderschöne Location - mit 100 Booten und 650 Segler(inne)n aber in jeder Beziehung deutlich überlastet. Am Abend mit warten und anstehen das übliche: sehr guter Fisch, Wein und die obligatorischen Kräuterdestillate.

Am Mittwoch musste der erste Versuch eines Sprints von Piskera zurück nach Murter wegen zu schwachem Wind abgebrochen werden. Auch der zweite etwas abgekürzte Versuch von Opat zum Leuchtfeuer Prisnjak geriet wegen der schwachen Winde etwas zäh. Da unser Taktiker zudem seine Konzentration auf die Vernichtung des restlichen Biervorrats verlegt hatte war nur ein 3. Platz drin. Aber das reichte ja auch aus um die B38 Wertung und die Pitter Yachtcharter Wertung für uns zu entscheiden... Am Abend wie üblich ein üppiges Buffet mit Muscheln, Fisch, Wein und - wir sind süchtig - den ortsüblichen Kräuterdestillaten. Nach der Siegerehrung haben drei Mitglieder des Teams den Heimweg sofort und unbeschadet gefunden. Die verbliebenen zwei Teammitglieder tranken die ganze Nacht auf Kosten der übermächtigen vorhandenen Österreicher und mussten den Heimweg im Morgengrauen (nach unbestätigten Gerüchten) ausser auf eigenen Füssen auch mit Hilfe ihrer Arme antreten ...

Am Donnerstag mussten wir natürlich den bei der Siegerehrung gewonnenen Gutschein für ein Essen in Opat einlösen. Super Wetter, super Fisch - lebendiges Dessert. Bei ausreichendem Wind war die Überquerung des Murter Meeres dieses Mal auch schnell erledigt.

Fazit: eine wirklich gelungene Veranstaltung zum Start der Segelsaison!

unsere Ergebnisse beim Kornati Cup 2005

 
 
 
 
             

               

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