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Presse Berichte

 
Südkurier (23.06.05)

Sieg für den Lokalmatador

Michael Berenbach gewinnt Match Race Regatta vor Horn

Zehn First Class 8 hatten am Wochenende Premiere bei der ersten Match Race Regatta vor Horn am Untersee. Am Ende setzte sich Lokalmatador Michael Berenbach vor der Schweizer Konkurrenz durch.

Spannende Matches gab es am Wochenende bei der Regatta des YC Horn

Am Samstag sah es bis 14 Uhr nach Bade- und weniger nach Regattawetter aus. Warten war angesagt. Dann, leise, fast nicht spürbar, regte sich ein Lüftchen, von allen mit angehaltenem Atem beobachtet. Grund genug, die Flotte der zehn First Class 8 auslaufen zu lassen.

Jedes Schiff hatte vier Wettfahrten mit verschiedenen Gegnern vor sich. Alle waren bei der Premiere mehr als gespannt, mehr noch Regattaleiter Klaus Fischer: "Hält der Wind?" war die entscheidende Frage. Er hielt. Von 15 Uhr bis 20.30 Uhr wurde eine Reihe von 22 Matches ausgesegelt.

Was sich auf dem Wasser abspielte, war phänomenal. Das erste Match war noch ein vorsichtiges Abtasten zwischen der "Ingun" und der "Island Style". Doch dann gings zur Sache. Es wurde gefightet, gewendet, gehalst, und - gelauert. Oft lagen die Schiffe Seite an Seite mit killenden Segeln kurz hinter dem Startschiff, misstrauisch den Gegner beobachtend, bevor einer sich mit einem schnellen Manöver aus dieser Situation wieder zu befreien suchte. Im nächsten Augenblick umkreisten sie sich wieder, lauernd auf einen taktischen Fehler des anderen, mit wirbelndem Kielwasser. Auf der extrem kurzen Bahn ließ die Spannung nicht nach.

So ging es im Zehn-Minuten-Rhythmus, Schlag auf Schlag. Die Teams hatten nach dem Zieldurchgang meist schon die Meldung vor Augen, dass sie beim nächsten Start wieder zu segeln hatten. Eine Erfahrung ist, dass wer den Start gewinnt, meistens auch das Rennen gewonnen hat. Doch auch das stimmt nicht immer: "Wir waren zuerst über der Startlinie, aber es hat am Ende leider nichts genützt", so ein Teammitglied der "ZeroTwo" über den Gegner "Carissima" mit Markus Ziltener am Steuer, die sich schnell als ein Favorit outete. Sie versuchte, die Startlinie für die "KMS" vom Yacht Club Radolfzell mit Alexander Dietrich dichtzumachen, hielt auch recht lange durch, bis dem "Opfer" mit einer geschickten Wende doch noch das Eintauchen gelang und so "ins Spiel kam". Es waren kurze, aber heftige Wettfahrten, mit mehr Manövern als sonst in der ganzen Saison. Die Segler waren begeistert: "Einmal im Jahr sollte man in der Klasse so etwas segeln können", oder "man hat ja bei den Übertragungen der Alinghi zugeschaut und mitgefiebert. Jetzt haben wir das einmal anwenden können", lauteten die Kommentare der Teilnehmer. nach 22 Wettfahrten am Samstag bei konstanten Windstärken um drei bis vier, Sonne und 29 Grad.

Der Sonntag begann flau, mit Sonne, blauem Himmel und 28 bis 30 Grad. Regattaleiter Klaus Fischer ermittelte in einem zähen Lauf unter den drei führenden Schiffen mit Punktgleichheit die Reihenfolge und hatte wenigstens einen Preisverteiler.

Doch dann kam nochmals Wind auf. Eine kurze Steuermannsbesprechung und alle waren mit "normalen" Up & Down Wettfahrten einverstanden. Pünktlich zum Start der ersten Wettfahrt, an der wieder neun Schiffe teilnahmen, frischte der Wind auf drei bis vier Windstärken auf. So konnten nochmals drei tolle Wettfahrten ausgesegelt werden, bei denen alles geboten war: aufgehende Schäkel am Spinacker Fall, auf Grund laufen vor dem Standbad Horn, Spinacker Manöver, Taktik. Hoch zufrieden liefen alle Teilnehmer gegen 15.30 Uhr in den Hafen ein.

Am Ende setzte sich der Lokalmatador und Vorstand des Yacht-Club Horn Michael Berenbach mit seinem Team "MAYCOR" durch.

Mehr Infos, Bilder und Ergebnisse im Internet unter  http://www.ycho.de

 
 
Südkurier (01.06.2005)

Italiener gewinnen Deutschlandpokal

First Class 8: Überraschende Platzierungen in den einzelnen Läufen

Die italienische Crew um Tito Parisi sicherte sich den vom WV Fischbach augerichteten Deutschlandpokal der First Class 8. Zweiter wurde Alex Dietrich vom YC Radolfzell vor dem Titelverteidiger Markus Ziltener (Schweiz).

Mit 19 Schiffen bot die Startlinie der First Class 8 am Wochenende ein imposantes Bild. Vor der majestätischen Kulisse des Säntis, auf ruhigem Wasser, und bei schwachen Winden absolvierten die Segler am Donnerstag ihre erste Wettfahrt zu den Läufen des Deutschlandpokals. Jeder Windstrich wurde ausgenutzt um sich nach vorn zu manövrieren und bei Manchem war wohl auch ein Quäntchen Glück mit dabei, was schon nach dem ersten Lauf zu völlig unerwarteten Platzierungen führte.

Die Favoriten in der Klasse sind eher auf etwas mehr Wind eingestellt, als auf Manöver im Zeitlupentempo und Fingerspitzengefühl. Deshalb war auch Keiner böse, als Wettfahrtleiter Peter Hörger entsprechend der Wetterlage alle weiteren Rennen für den Tag absagte und dafür Auslaufbereitschaft Samstag, 8 Uhr, verordnete. Drei weitere Wettfahrten, bei ziemlich gleichbleibenden Winden um die zwei bis drei Beaufort, hatte er am Ende des zweiten Tages im Sack. Nach den ersten Hochrechnungen war der Schweizer Titelverteidiger Markus Ziltener jedoch nicht unter den Spitzenreitern. "Es läuft nicht optimal für uns, bei diesen Windverhältnissen hätte ich gern 100 Kilogramm weniger Gewicht an Bord - aber wer von unserer Crew kann so schnell abnehmen?", versuchte Ziltener beim abendlichen Segleressen mit einem Scherz von seiner Platzierung abzulenken. Vergebens hofften er und seine Mannschaft auf mehr Wind für den dritten Regattatag.

Obwohl vom Gardasee eher an Starkwind gewöhnt, fanden sich dagegen die italienischen Gäste schnell mit den hiesigen Bedingungen zurecht. Nach einem ersten, zwei zweiten, und einem dritten Platz in den einzelnen Läufen, hatte die Crew um Tito Parisi, unter Steuermann Nicolas dal Ferro, nach vier Wettfahrten bereits einen erheblichen Punktvorsprung, den sie in der fünften und letzten Wettfahrt mit einem weiteren ersten Platz besiegelte. So wird die goldene Trophäe des Deutschlandpokals der First Class 8 also das nächste Jahr in Garda, im sonnigen Italien verbringen.

Mit ebenfalls zwei Laufsiegen aber insgesamt acht Punkten Abstand belegte Alex Dietrich vom YC Radolfzell den zweiten Platz. Nach der fünften Wettfahrt und einem Streicher gelang es Ziltener noch, sich mit nur einem Punkt Vorsprung vor Michael Berenbach, auf den dritten Rang vorzuschieben. Lob von allen Seiten gab es für Wettfahrtleiter Peter Hörger vom WVF. "Er hat das Optimalste aus den Windverhältnissen gemacht, sinnvoll agiert und mit einem kompetenten Team schnell reagiert. Von der Vorbereitung der Liege- und Parkplätze, über die Verpflegung, bis hin zur abendlichen Diashow war es eine runde Veranstaltung in Fischbach", fasst Ziltener in seinem Amt als Klassenobmann der Fist Class 8 die Meinung der Segler zusammen.

Nicht nur wegen der hochsommerlichen Temperaturen, sondern vor allem wegen der anhaltenden Freude über den Pokalgewinn, avansierte die Abschlussveranstaltung im Wassersportverein zur "italienischen Nacht". Die Siegercrew, deren Durchschnittsalter lediglich 23 Jahre beträgt, bewies, dass sie auch beim Feiern mithalten kann. Mehrfach machte der mit Sekt gefüllte Pokal, begleitet von Hipp Hipp Hurra-Rufen, die Runde und zu vorgerückter Stunde schallten italienische Gassenhauer über die Fischbacher Bucht.
 

 
 
sail24.com (Juni 2004)

Segelweltmeisterschaft der X-99 in Bregenz

54 Teams aus neun Nationen haben fix für den Bewerb gemeldet

Ein Leckerbissen vom Feinsten wird den Segelsportfans vom 3. bis 10. Juli in Bregenz geboten. Der Bregenzer Segel-Club BSC richtet die achte Weltmeisterschaft der One Design Klasse X-99 am Bodensee aus. Bis jetzt wurde dieser Bewerb nur auf Meeren ausgetragen.
X99 Riss
Die Klasse X-99 erfüllt seit 1997 alle Kriterien des Internationalen Segelverbandes ISAF, um eine offizielle WM durchführen zu können. Vor kurzem informierten die Organisatoren des Bregenzer Segel-Clubs in den Räumen des Hauptsponsors Casino Bregenz die Presse über den aktuellen Stand. Spannend macht die Sache, dass der dänische Weltmeister Flemming Fjord und dessen härtester Rivale Peter Saraskin aus Estland ihr Kommen fix zugesagt haben. Auch Christian Soyka aus Kiel, Vorjahrssieger bei den Schweizer Meisterschaften, die als Probegalopp für die WM ebenfalls vom BSC veranstaltet wurden, kämpft um den Titel.

Neben diesen Topstars haben auch einige Teams vom Bodensee reelle Titelchancen, so der Schweizer Vorsitzende der X-99 Klasse, Rolf Zwicky, der in diesem Frühjahr bereits zwei bedeutende Regatten für sich entschied und damit deutlich seinen Siegeswillen unterstrich. Bernhard Seger, Altmeister aus Bottighofen, ist nach wie vor ein Spezialist, der erst besiegt werden muss. Uli Diem, Präsident des BSC, ist ebenfalls immer für einen vorderen Platz gut. Andere heuerten Profis für die WM an, so der Vorarlberger Reimund Böckle mit den Dänen Mads Christensen und Morten Lorenzen, der Schweizer George Pfurtscheller mit dem zweitbesten Matchracer der Welt Jesper Radich.

Strenges Reglement

Eine logistische Herausforderung stellt allein die erforderliche Prozedur der Vermessung von Schiffen und Crew dar, beschrieb Organisationskomiteechef Max Renner eine der vielen aufwändigen Aktivitäten. Zwei Stunden pro Boot sind für die Kontrolle der Erfüllung aller technischen Vorschriften vorgesehen. Sogar das Crewgewicht ist exakt festgelegt. Ohne die Unterstützung der befreundeten Yachtclubs Langenargen und Bregenz wäre die Arbeit am Regattafeld selbst kaum zu bewältigen. Eine große Zahl freiwilliger Helfer macht es möglich, dass auch auf Sponsoren und Gäste ein attraktives Begleitprogramm wartet. Ab Montag, 5. Juli, werden täglich drei Wettfahrten als Up- and Downkurse durchgeführt.

 

 
Yacht (Mai 2004):

X-99 Segler rüsten für WM am Bodensee

52 Teams aus zehn Nationen gehen an den Start. Darunter Match-Race-Profi Jesper Radich

(14.05.2004/ck) Der Bregenzer Segel-Club hat für die Weltmeisterschaft der X-99 Klasse vom 3. bis 10. Juli zahlreiche Stars der internationalen Segelszene gewinnen können. Die Vorbereitungen sind in vollem Gange. Es wird so fanatisch trainiert wie noch nie.
 
Unter anderem leitete Alinghi-Trimmer Christian Scherrer ein Frühjahrstraining vor Langenargen. Zwei Tage lang hetzte er die Teams auf extrem kurze Trainingsbahnen. Das erste Kräftemessen bei der Eichhorn-Regatta am vergangenen Wochenende spiegelte bereits den Ehrgeiz der Crews wider. Bei am Start gesetzter schwarzer Flagge hagelte es Disqualifikationen wegen Frühstarts und nach einigem Tonnengerangel auch Proteste. Der Schweizer Rolf Zwicky, zugleich Obmann der Klassenvereinigung und früherer Olympiateilnehmer, siegte auf "vento azzurro" und unterstrich eindrucksvoll seine WM-Form. 

Aber der Serienweltmeister seit 1999 Flemming Fjord aus Dänemark wird auch am Bodensee nicht einfach zu schlagen sein. Ebenso sein hartnäckigster Konkurrent und ewiger Zweiter, Peter Saraskin aus Estland. Aber auf heimischem Revier rechnen sich die lokalen Cracks wie der Bottighofener Benu Seger, der Konstanzer Tino Ellegast, die Bregenzer Uli Diem und Beato Barnay, der den deutschen Ex-Weltmeister Henrik Kautz als Taktiker gewonnen hat, ebenfalls gute Chancen aus. Besonders George Pfurtscheller, dem es gelang, den Weltranglisten-Zweiten im Match-Race Jesper Radich auf seine "Cosit" zu verpflichten, hofft auf einen Sieg. Mit Reimund Böckle segelt North-Sails-Macher Eckard Kaller. Hungrig ist auch Christian Soyka aus Kiel, der hier im Vorjahr als Revierfremder auf Anhieb die Schweizer Meisterschaften gewann. Aufgerüstet haben sie alle mit modernstem Segelmaterial.
 
Der Bootstyp X-99 wurde vor 20 Jahren als Eintyp-Racer (one design) konzipiert und seither rund 600 mal nach strengen Klassenvorschriften, die "Waffengleichheit" garantieren, gebaut. Daher ist diese Yachtklasse auch vom Welt-Seglerverband (ISAF) aus berechtigt, offiziell anerkannte Weltmeisterschaften abzuhalten.
 
 
 

 

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